Direkt zum Hauptbereich

St. Emmeram entlang der Isar nach Unterföhring


Den ganzen Vormittag Sonnenschein. Bis ich dann vor Ort war leider nur noch grauer Himmel. Mit der Trambahn ging es gestern nach St. Emmeram. Von der Tramhaltestelle die Straße runter und an der Kapelle und der St. Emmeramsmühle vorbei. Zur Brücke über die Isar, aber auf der rechten Flussseite geblieben und zwischen Isar und Kanal immer flussabwärts. Das Baustellenschild für den neuen Isarweg ignoriert, weil der Neubau des Weges schon fertig ist. 



Bis das alles wieder natürlich aussieht wird es schon eine Zeit dauern. Einen Vorteil haben ja die laublosen Bäume und Sträucher, man kann immer auf den Fluss schauen, was im Sommer nur selten möglich ist. Unter den drei Brücken hindurch. Vorbei an der Tankstelle für Körper und Seele weiter zum Südende des Poschinger Weihers. Um diese Jahre einsam und still, im Sommer vermutlich von vielen Badegästen bevölkert. Von dort rauf zur Münchner Straße. Hier wäre ja schon eine Haltestelle der Buslinie 231 zur Studentenstadt. Aber munteren Schrittes entlang der Straße nach Unterföhring rein gelaufen. Vom ursprünglichen Dorf sind ja nicht mehr viele Spuren zu sehen. Einen Blick in die St. Valentin-Kirche geworfen. 


Gegenüber dem modernen Rathaus aus den 70iger Jahren haben sich die Unterföhringer ein chices Bürgerhaus hingestellt. Entlang der Bahnhofstraße Richtung Medienviertel und zur unterirdischen S-Bahnstation für die Heimfahrt. Auch wenn es ohne Laub etwas trist an der Isar ausschaut sind doch einige Fotos zusammen gekommen. Und einen Wegeplan gibt es auch wieder. Und wer mag, kann ja vom Poschinger Weiher weiter entlang der Isar wandern und dann in Ismaning die S-Bahn benutzen.
Entlang der Isar - St. Emmeram nach Unterföhring

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Danke für diese schöne Empfehlung für einen kleinen Spaziergang, nicht weit raus aus der Stadt und richtig viel Natur!

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rundwanderung Geltendorf - Kaltenberg

Ziel meiner gestrigen Wanderung war das Schloss Kaltenberg, bekannt durch die dort im Sommer aufgeführten Ritterturniere und bekannt auch durch das dort von Prinz Luitpold von Bayern gebraute Bier. Mit der S-Bahn ging es nach Geltendorf. Vom Bahnhof ein Stück die Bahnhofstraße lang und dann links in den Heuweg eingebogen. Durch Wälder, Wiesen und Felder ging dann immer der Eisenbahn entlang nach Kaltenberg. Die Bayerische Regionalbahn hat in Kaltenberg keinen Halt,  obwohl man noch Reste des dortigen Bahnhofes findet. Weiter durch den Ort und nauf auf den Schloßberg. Wegen dem vielen Wald sieht man das Schloss erst, wenn man davor steht. Neben dem Schloss finden sich einige Nebengebäude und die Staffage mit der Arena des Ritterturniers. Der Rückweg führte dann an der Staatsstraße entlang zum eigentlichen Dorf Geltendorf mit Kirche, Gasthaus, Maibaum und stattlichen Bauernhöfen. So wie man sich hallt ein bayerisches Bauerndorf vorstellt. Dann auf der Bahnhofstraße 2 Kilometer zum Bahn…

Ottenhofen - Pastetten - Forstern - Forstinning

Gestern wieder mal unterwegs gewesen. Im Landkreis Erding noch einige Gemeinde die ich noch nicht durchwandert habe. So ging es mit der S-Bahn nach Ottenhofen. Im Ort gleich mal zur Kirche gegangen und von dort aus dem Ort heraus auf einer ruhigen Landstraße nach Unterschwillbach. Weiter an Taging vorbei nach Zellern.

Hinter Zellern über die Autobahn A94 drüber die ja hier noch im Nirgendwo endet. Auf der anderen Seite führt die Straße dann direkt nach Pastetten. Eine kleine Rast am Dorfweiher und vorbei an der Kirche. Bei der Kapelle dann gerade aus in die Schulstraße eingebogen. 

Vorbei an der Schule und dem Rathaus bis nach Reithofen wo die Straße dann auf die Staatsstraße trifft. Da entlang neben der Straße durch eine etwas langweilige Gegend (Gewerbegebiet) nach Forstern. Hier dann Richtung München abgebogen. Entlang der Kreisstraße durch die Felder über Karlsdorf bis die Straße auf die Bundesstraße 12 Richtung Mühldorf trifft. Unten durch und schon ist man in Salzburg. Hat aber…

Trambahn durch den Englischen Garten

Schon 1905 wurde ein Trambahnring in München geplant. Dabei sollte die Tram auch den Englischen Garten durchqueren. Schon damals konnte keine Einigung mit dem Staat Bayern als Eigentümer des Englischen Gartens gefunden werden. Im Jahr 1926 wurde das erste Teilstück dieses Rings eröffnet. Es führte vom Rotkreuzplatz zum Nikolaiplatz (hier sind sogar noch Reste der Schleife in der Strasse zu sehen) in Schwabing von dort sollte die Strecke dann weitergeführt werden. Im Westen wurde dann durch die Donnersberger Strasse und über die Donnersberger Brücke, dem Messegelände zum Harras weitergebaut. Das war es dann, der Nikolaiplatz war bis zur Einstellung dieser Linie 22 der östliche Endpunkt. Die Linie 22 wurde in den 60iger Jahren ein Opfer des autogerechten Ausbaus Münchens. Die Donnersberger Brücke wurde damals als Teil des Mittleren Rings autobahnmäßig ausgebaut. Da war kein Platz mehr für die Tram. Nach der "Machtergreifung" wurde das Projekt eingestellt, da die damaligen Mach…