Direkt zum Hauptbereich

Klais - Krün - Wallgau - Klais


Gestern wieder eine Wanderung unternommen. Diesmal ging es mit dem Werdenfelsticket ganz weit hinein ins Gebirge. Über Garmisch-Partenkirchen hinaus bis nach Klais. Ganz schön viel Geschichte an einem Ort. Zuerst vorbei am Ort des ehemaligen Kloster Schnarnitz von 763 und dann noch eine ältere Spur. Hier hat sich ein Teilstück der Römerstraße Via Raetia erhalten. 



Ob die Straße damals auch schon in so einem desolaten Zustand war? Bequem Reisen ist was anderes. Aber bald verliert sich die Straße und wird zu einem neuzeitlichen Feldweg. Dem folgen wir bis zur Staatsstraße und der Bahnstrecke nach Mittenwald. Da hinüber und weiter in westlicher Richtung fast eben dahin. Mit der Zeit geht die kleine Straße nach Nordenund endet nach einer Rechtskurve an einer weitern kleine Teerstraße. 




Hier geht es nach Links immer gerade aus nach Norden. Bald kommt man an der Kapelle Maria Rast an. Ein passender Ort für eine kleine Rast und von dort oben hat man einen schönen Blick hinunter ins Tal zum Barmsee



Hier verlassen wir die Teerstraße die weiter nach Krün führt und nehmen den Kreuzweg bergab durch den schattigen Wald. Bald ein Tunnel der unter der Bundesstraße hindurch führt.Aus dem Weg wird bald eine Wohnstraße. Diese führt an die Bundesstraße heran und der folgen wir nach Norden in die Ortsmitte von Krün hinein.  


Bei der schönen Kirche nach rechts abgebogen um vielleicht bis zur Isar zu laufen. Aber dann hat mir dann schon der Kanal gefüllt mit Isarwasser gereicht. In diesem Kanal wird Wasser von der Isar zum Walchensee umgeleitet.  Dem Weg entlang des Kanals gefolgt kommt man direkt nach Wallgau. 


Entlang der Bundesstraße am Rathaus vorbei bis zur Kirche. Da auf einem Bankerl eine Rast eingelegt bevor es dann über die Barmseestraße aus Wallgau hinaus ging.  Über den ausgetrockneten Finzbach hinüber und dann am Feldkreuz links vorbei immer gerade aus.


Dichte dunkle Wolken über mir und Donnergrollen. Glück gehabt nur einige Tropfen und ich konnte den restlichen Weg im Trockenen weiter wandern. Bis zu einem kleinen Bach. Entweder auf dem geteerten Bannwaldweg oder über das Brückerl und gleich danach dem Fußweg mit dem Schild "Gasthof Barmsee" folgen. Hier geht es immer neben dem Bacherl entlang und man kommt auf einer Seitenstraße der Bundesstraße heraus. 


Diese Straße führt hinein in den Ort Bramsee, vom See ist leider nichts zu sehen. Weiter zur Bundesstraße und da unten hindurch. In die Straße Am Tennsee entlang. Hier ist linker Hand ein großer Campingplatz mit Restaurant und allen sonstigen notwendigen Gebäuden. Der Weg führt am Campingplatz vorbei immer nach Süden vorbei an einem kleinen Wald und durch Wiesen und Weiden hindurch. 


Links ober sieht man dann nochmal die Kapelle Maria Rast an der wir auf dem Hinweg vorbei gekommen sind.Und unverhofft steht man wieder an dem kleinen Bahnübergang, den man schon vom Hinweg kennt. Hier und über die Staatsstraße wieder hinweg.  




Hier immer dem Weg nach Westen gefolgt. Dieser endet dann an einer Straße, an der es nach rechts geht und diese führt dann hinein nach Klais. Vorbei an der Kapelle und man ist dann wieder am Bahnhof von Klais. Von da über Garmisch-Partenkirchen wieder zurück mit der Werdenfelsbahn nach München.



Schon beeindruckend die hohen Berge und die Landschaft einfach toll. Dazu noch zahlreiche interessante Gebäude und Denkmäler. Kein Wunder, dass wieder zahlreiche Bilder für ein GOOGLE+ ALBUM zusammen gekommen sind. 

Und wie gewohnt eine Karte der gewanderten Strecke:


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rundwanderung Geltendorf - Kaltenberg

Ziel meiner gestrigen Wanderung war das Schloss Kaltenberg, bekannt durch die dort im Sommer aufgeführten Ritterturniere und bekannt auch durch das dort von Prinz Luitpold von Bayern gebraute Bier. Mit der S-Bahn ging es nach Geltendorf. Vom Bahnhof ein Stück die Bahnhofstraße lang und dann links in den Heuweg eingebogen. Durch Wälder, Wiesen und Felder ging dann immer der Eisenbahn entlang nach Kaltenberg. Die Bayerische Regionalbahn hat in Kaltenberg keinen Halt,  obwohl man noch Reste des dortigen Bahnhofes findet. Weiter durch den Ort und nauf auf den Schloßberg. Wegen dem vielen Wald sieht man das Schloss erst, wenn man davor steht. Neben dem Schloss finden sich einige Nebengebäude und die Staffage mit der Arena des Ritterturniers. Der Rückweg führte dann an der Staatsstraße entlang zum eigentlichen Dorf Geltendorf mit Kirche, Gasthaus, Maibaum und stattlichen Bauernhöfen. So wie man sich hallt ein bayerisches Bauerndorf vorstellt. Dann auf der Bahnhofstraße 2 Kilometer zum Bahn…

Ottenhofen - Pastetten - Forstern - Forstinning

Gestern wieder mal unterwegs gewesen. Im Landkreis Erding noch einige Gemeinde die ich noch nicht durchwandert habe. So ging es mit der S-Bahn nach Ottenhofen. Im Ort gleich mal zur Kirche gegangen und von dort aus dem Ort heraus auf einer ruhigen Landstraße nach Unterschwillbach. Weiter an Taging vorbei nach Zellern.

Hinter Zellern über die Autobahn A94 drüber die ja hier noch im Nirgendwo endet. Auf der anderen Seite führt die Straße dann direkt nach Pastetten. Eine kleine Rast am Dorfweiher und vorbei an der Kirche. Bei der Kapelle dann gerade aus in die Schulstraße eingebogen. 

Vorbei an der Schule und dem Rathaus bis nach Reithofen wo die Straße dann auf die Staatsstraße trifft. Da entlang neben der Straße durch eine etwas langweilige Gegend (Gewerbegebiet) nach Forstern. Hier dann Richtung München abgebogen. Entlang der Kreisstraße durch die Felder über Karlsdorf bis die Straße auf die Bundesstraße 12 Richtung Mühldorf trifft. Unten durch und schon ist man in Salzburg. Hat aber…

Trambahn durch den Englischen Garten

Schon 1905 wurde ein Trambahnring in München geplant. Dabei sollte die Tram auch den Englischen Garten durchqueren. Schon damals konnte keine Einigung mit dem Staat Bayern als Eigentümer des Englischen Gartens gefunden werden. Im Jahr 1926 wurde das erste Teilstück dieses Rings eröffnet. Es führte vom Rotkreuzplatz zum Nikolaiplatz (hier sind sogar noch Reste der Schleife in der Strasse zu sehen) in Schwabing von dort sollte die Strecke dann weitergeführt werden. Im Westen wurde dann durch die Donnersberger Strasse und über die Donnersberger Brücke, dem Messegelände zum Harras weitergebaut. Das war es dann, der Nikolaiplatz war bis zur Einstellung dieser Linie 22 der östliche Endpunkt. Die Linie 22 wurde in den 60iger Jahren ein Opfer des autogerechten Ausbaus Münchens. Die Donnersberger Brücke wurde damals als Teil des Mittleren Rings autobahnmäßig ausgebaut. Da war kein Platz mehr für die Tram. Nach der "Machtergreifung" wurde das Projekt eingestellt, da die damaligen Mach…