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Traunstein - Surberg

Zum Oktoberfest ging es gestern nicht, Für die Auswärtigen sind nur vom Hauptbahnhof die Fußwege dahin auf dem Pflaster markiert. wie schon öfters ging es für mich in die andere Richtung hinauf zu Gleis 10 im Holzkirchner Bahnhof, wo schon der "Meridian" bereit stand. Ausgestiegen bin ich diesmal in Traunstein. Denn gestern sollte es nach Surberg gehen. 



In Traunstein erst einmal durch die Innenstadt vorbei an der Pfarrkirche und hinaus durch das Stadttor über die Traun hinüber.





Wenige Schritte nach der Brücke ist man dann schon in Surberg. Die Waginger Straße bergauf und oben grüßt einem schon ein Schild. Aber bis zu dem eigentlichen Dorf Surberg sind es schon noch einige Kilometer zu wandern. In Hufschlag unter der Bahn hindurch und dann bald nach rechts auf die Betonstraße. Dieser entlang bis dann rechts ein Wegweiser nach Jahn und Straß weist. Zuerst unter der Bahn hindurch und dann auf der kleinen Straße nach Westen über Straß und Oed. Rund herum Felder und Wiesen und im Süden ganz im Dunst die Berge. 




In Oed an einer Kapelle angebracht "Totenbretter". Auf meinen zahlreichen Wanderungen durch das Obrbayrische hatte ich bis jetzt noch nie welche gesehen. Nach Oed wird aus der Straße dann ein Feldweg der genau neben den Bahngleisen entlang führt. 




Bald nach links über die Brücke über die Bahngleise und an der Straße gleich wieder nach rechts in Richtung Lauter. Vorher überschreitet man noch die ehemalige Grenze zwischen Bayern und Salzburg, denn der Rupertiwinkel gehört erst seit 1803 zu Bayern. Am "Wirtshaus Lauter" vorbei und nach rechts abbiegen und über die Bahngleise hinüber nach Süden. Gerade aus durch den Schulweg und dann geht es schon bergab hinunter in das Tal der Sur. Nur ein kleiner Bach. Daher auch der Name des Dorfes Surtal wo es hindurch geht bis zur Bundesstraße 304. Kurz vor dem Ortsende ein Wegweiser nach rechts zum Sportgelände und nach links eine kleine Treppe hinauf ein Wegweiser zu einer Gedenkstelle von KZ-Opfern die hier beerdigt worden sind.






Kurz vor der Bundesstraße wieder zahlreiche Totenbretter am Straßenrand. Vor der Bundesstraße beginnt ein Radweg von dem dann gleich eine Unterführung unter der Bundesstraße abzweigt. Ein Stück nach Westen und dann nach Gottenbach nach links abgebogen. Hier führt dann ein schmaler Teerweg steil bergauf. Am Ende dann nach links die Straße entlang die hinauf nach Surberg führt. 




Oben angekommen und somit das Ziel erreicht. Ein prächtiges Gasthaus und eine sehenswerte Kirche. Links vom Gasthaus geht es durch einen kleinen Tunnel auf einem schmale Weg wieder den Berg hinunter. Ein Stück noch der Straße zur Bundesstraße gefolgt und dann auf die andere Straßenseite. Hier führt nämlich ein Fuß- und Radweg neben der Straße entlang. 





Rechts ein Bauernhof und eine Pferdeweide und gleich danach die Straße nach rechts hinauf. An kleinen Weilern vorbei kommt man dann nach Thunstetten. Auf der Straße durch den Ort und dann leicht bergab und bald nach links dere Straße nach Lappen gefolgt. 



Kurz nach Lappen, die Straße ist z. Zt. eine Baustelle geht es dann nach links an Thann vorbei hinunter nach Thannreit. Hier die Sailerstraße entlang und kurz vor der Einmündung in die Bundesstraße nach rechts in den Waldweg abgebogen. Auf dem Abstieg von Thann her kann man dann schon am Horizont die Kirche in Traunstein sehen. Der Weg führt dann am Waldrand in einem weiten Bogen entlang. Bei den Häusern wird dann eine Straße daraus. Da entlang und man kommt bei der Waginger Straße raus auf der ja der Hinweg entlang führte.



Hinauf auf die Brücke über die Traun hinüber und wie auf dem Hinweg durch das Stadttor auf den Stadtplatz von Traunstein. Vom Maxplatz nach der Pfarrkirche wieder die Bahnhofstraße entlang wie auf dem Hinweg. 






Noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nach München. Da es heut ein weiter Weg war zur Belohnung 4 Kugeln Fruchteis im Becher. Heute zwar Start und Endpunkt mit dem Bahnhof Traunstein  identisch aber auf unterschiedlichen Routen hin und zurück zum eigentlichen Wanderziel in Surberg.
Zwar kaum Feldkreuze, Kirchen und Kapellen am Wegesrand aber trotzdem boten sich zahlreiche Möglichkeiten ein Foto zu machen. Dazu wieder ein GOOGLE+ ALBUM.
Und natürlich wieder eine Karte der gewanderten Strecke:

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