Direkt zum Hauptbereich

Kaufbeuren - ein Stadtspaziergang


Frühlingshafter November. Für eine echte Wanderung wird es einfach schon zu früh dunkel aber ein Ausflug in eine Stadt in der Umgebung dazu reicht die Zeit. Heute ging es mit dem Zug ins Schwäbische nach Kaufbeuren. Vom Bahnhof, der etwas abseits der Altstadt von Kaufbeuren liegt erst mal durch einen schönen Park und entlang einer Hauptstraße und auf einem verschlungenen Weg zum Rathaus der Stadt. Ein Stück die Kaiser-Max-Straße entlang, dann bei der Dreifaltigkeitskirche nach links zur Ludwigstraße abgebogen. Da entlang und dann über die Afrastiege nach oben zum Fünfknopfturm. Hier auf dem Hügel ist auch noch ein Stück der Stadtmauer erhalten. 


 Entlang der Mauer mit herrlichen Blick über die Stadt geht es bis zur St. Blasius-Kapelle die da direkt an die Stadtmauer und eine Turm angebaut ist. 




Über den Blasiusberg wieder hinunter in die Altstadt. Durch die Schmidgasse, eine der Haupteinkaufstraßen, Zum Salzmarkt und hin zur St.-Martin-Kirche mit ihrem sehenswerten Inneren. 


Auf der Lederergasse hinaus aus der Altstadt und zum Busbahnhof wo es dann ein Stück der Stadtmauer entlang geht. Beim Sywollenturm. Am Kunsthaus und dem Stadttheater vorbei gelangt man wieder zum Rathaus. Damit wäre jetzt der vom Tourismusamt empfohlene Strecke zu Ende. Da es erst 14 Uhr war und deshalb zu früh für die Heimfahrt. Also nochmal eine Runde durch die Altstadt. 


Über die Sedanstraße hinaus auf die Schraderstraße. Da ist vom Mittelalter nichts mehr zu sehen. An Ende der Straße führt ein Fußweg mit Treppen wieder hinauf auf den Berg vorbei an der Brauerei zum Fünfknopfturm. 



Hier nun außerhalb der Stadtmauer entlang, oben thront die St.-Balsius-Kapelle. Hier weiter bis zum Kemptener Tor. Da ist aber nicht erhalten geblieben außer dem ehemaligen Zollhäuschen. Hier beginnt dann die Schmiedgasse und führt wieder zum Salzmarkt hin. 


Also jetzt keine neue Runde mehr sondern zur Hauptstraße die zum Bahnhof führt. Dabei noch ein kleiner Umweg über den städtischen Friedhof und wieder in die Anlagen des Jordanparks hinein. Nach einem kurzen Stück gibt es rechts eine Unterführung unter der Straße und dem Bahnhof hindurch direkt zu den Bahnsteigen. Verspätungen bei der Bahn sind ja meistens nicht so toll. Aber hier musste ich nicht lange auf den verspäteten Zug nach Buchlohe und Augsburg warten. In Buchlohe wieder das gleiche Glück. Der Zug nach München hatte auch Verspätung so ging es nach wenigen Minuten weiter nach München.

Sehenswertes gab es jede Menge zu sehen, Dazu empfehle ich die Liste der Baudenkmäler bei Wikipedia. Auch habe ich selbst jede Menge Fotos gemacht, die es hier zu sehen gibt:

Kaufbeuren
Eine Streckenplan gibt es auch wieder nur ist der mehr verwirrend als hilfreich.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Post von der KQV

Böse Hinterbliebene! Wer will nicht, dass um einen geweint wird. Gestern war Werbematerial von der KarstadtQuelleVersicherung im Briefkasten. Da gibt es noch andere Sparmöglichkeiten wie eine beigefügte Karte zeigt. In Nürnberg und Dresden ist's günstiger.

Traunstein - Surberg

Zum Oktoberfest ging es gestern nicht, Für die Auswärtigen sind nur vom Hauptbahnhof die Fußwege dahin auf dem Pflaster markiert. wie schon öfters ging es für mich in die andere Richtung hinauf zu Gleis 10 im Holzkirchner Bahnhof, wo schon der "Meridian" bereit stand. Ausgestiegen bin ich diesmal in Traunstein. Denn gestern sollte es nach Surberg gehen. 


In Traunstein erst einmal durch die Innenstadt vorbei an der Pfarrkirche und hinaus durch das Stadttor über die Traun hinüber.





Wenige Schritte nach der Brücke ist man dann schon in Surberg. Die Waginger Straße bergauf und oben grüßt einem schon ein Schild. Aber bis zu dem eigentlichen Dorf Surberg sind es schon noch einige Kilometer zu wandern. In Hufschlag unter der Bahn hindurch und dann bald nach rechts auf die Betonstraße. Dieser entlang bis dann rechts ein Wegweiser nach Jahn und Straß weist. Zuerst unter der Bahn hindurch und dann auf der kleinen Straße nach Westen über Straß und Oed. Rund herum Felder und Wiesen und …

Höllriegel-Park - ein vergessener Ort

Gestern, eher ein Spaziergang als eine Wanderung. Vom S-Bahnhof Höllriegelskreuth ging es über steile Treppen hinunter in das Isartal bei der Grünwalder Brücke. Vor einiger Zeit habe ich einen Zeitungsartikel über den vergessenen Park den dort unten ein Herr Höllriegel da in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt hat.


Das Gasthaus "Brückenwirt" gegenüber dem Zollhäusl an der Grünwalder Brücke kannte ich ja schon. Dass es sich hier um eine ehemaliges Gutshaus mit einem schönen Park handelt, war mir nicht bekannt. Von dem Park ist leider nicht mehr viel zu erkennen, denn im Laufe der Zeit sind da viele Bäume und Büsche auf dem Gelände gewachsen.




Das Gelände hat vor Kurzem die Gemeinde Pullach gekauft und den verschwundenen Park wieder ins Bewusstsein geholt. An den noch erhaltenen Relikten der Bauten im Parkgelände wurden Tafel mit Erläuterungen zu den einzelnen Objekten aufgestellt.







Leider führt nur ein matschigen Pfad durch das Gelände zu den einzelnen Relikten. Im Sommer …