Direkt zum Hauptbereich

Hallo Spätzchen


Wer hätte das gedacht, dass so ein "Allerweltsvogel" wie der Spatz (Haussperling) in seinem Bestand gefährdet ist. Eine Untersuchung des Naturschutzbundes bringt es aber an den Tag. In Berlin findet man noch 14 Brutpaare je zehn Hektar in München ist es nur noch eines. Der Bestand ist somit in den letzten 30 Jahren um 90 % zurückgegangen. Fällt gar nicht so auf den ersten Blick auf. Bei mir hier hüpfen noch Einige rum und kommen immer zum Vogelbad, das eine nette Nachbarin aufgestellt hat. Den Vögel fehlt es an Nistmöglichkeiten, da es kaum noch offene Dachwinkel und stille Ecken für den Nestbau gibt, auch die Ernährung ist sehr schwierig geworden, da im Ordnungswahn alle Wiesen immer schön kurz gehalten werden. So haben die Gräser keine Möglichkeit zu blühen und Körnderl für die Vögel zu produzieren und somit gibt es nichts zu futtern.

Kommentare

Helga hat gesagt…
Wenn ich mir überlege, wieviele Spatzen es gab, als ich ein Kind war. Jetzt sieht man tatsächlich so gut wie nie einen mehr.
wawimuc hat gesagt…
Schade,dafür gibt es jede Menge Amseln :-)
Christian hat gesagt…
Komisch. In Berlin sind die Spatzen schon fast eine Plage. Ich mag diese Vögel sehr gerne und erinnere mich auch an massenhaftes Vorkommen in meiner Kindheit. Schade.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Blühende Bäume

Auf dem Viktualienmarkt stehen ganz viele blühende Bäume rum, die auch noch gut duften. Das sind Gewöhnliche Robinien. Sie zählt zu den Neophyten, das sind Pflanzen die ursprünglich hier nicht heimisch waren und vom Menschen aus anderen Regionen oder Erdteilen "eingeschleppt" wurden.

Rundwanderung Geltendorf - Kaltenberg

Ziel meiner gestrigen Wanderung war das Schloss Kaltenberg, bekannt durch die dort im Sommer aufgeführten Ritterturniere und bekannt auch durch das dort von Prinz Luitpold von Bayern gebraute Bier. Mit der S-Bahn ging es nach Geltendorf. Vom Bahnhof ein Stück die Bahnhofstraße lang und dann links in den Heuweg eingebogen. Durch Wälder, Wiesen und Felder ging dann immer der Eisenbahn entlang nach Kaltenberg. Die Bayerische Regionalbahn hat in Kaltenberg keinen Halt,  obwohl man noch Reste des dortigen Bahnhofes findet. Weiter durch den Ort und nauf auf den Schloßberg. Wegen dem vielen Wald sieht man das Schloss erst, wenn man davor steht. Neben dem Schloss finden sich einige Nebengebäude und die Staffage mit der Arena des Ritterturniers. Der Rückweg führte dann an der Staatsstraße entlang zum eigentlichen Dorf Geltendorf mit Kirche, Gasthaus, Maibaum und stattlichen Bauernhöfen. So wie man sich hallt ein bayerisches Bauerndorf vorstellt. Dann auf der Bahnhofstraße 2 Kilometer zum Bahn…

Post von der KQV

Böse Hinterbliebene! Wer will nicht, dass um einen geweint wird. Gestern war Werbematerial von der KarstadtQuelleVersicherung im Briefkasten. Da gibt es noch andere Sparmöglichkeiten wie eine beigefügte Karte zeigt. In Nürnberg und Dresden ist's günstiger.