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Rund ums Dachauer Windradl


Auch wenn sich das Windrad immer wieder ins Blickfeld drängte gab es doch da hinter Dachau noch jede Menge andere Dinge zu sehen. Im vergangenen Jahr wurde ja die Lokalbahn von Dachau nach Altomünster auf S-Bahn-Standard ausgebaut. Aber leider verkehrt sie immer noch nur alle 60 Minuten. Den einen Zug nicht mehr erreicht und deshalb in Dachau Bahnhof eine längere Wartezeit verbracht. Denn der Weg von hier bis zum Startpunkt der Wanderung war mir zu weit auch wenn es schon die nächste Haltestelle Dachau Stadt gewesen ist. 


Vom Bahnhof ging es dann erstmal in den Stadtteil Etzenhausen. Entlang der Freisinger Straße ein Stück entlang der Bahn bis links ein Parkplatz kommt. Hier nun in das Wäldchen hinein und bergauf entlang des Kreuzweges zum Friedhof am Leitenberg. Hier wurde unzählige Opfer aus dem KZ Dachau begraben. Ein echter Ort zum Innehalten. Eine Kapelle erinnert zusätzlich an die italienischen Toten. Vom Friedhof führt dann ein Feldweg zuerst nach Norden und dann wieder zur Freisinger Straße. Hier aber gerade aus auf dem Leitenweg entlang der Bahnlinie. An der Unterführung dann nach links in den Ort Prittlbach hinein Vorbei an der Kirche und entlang des Baches wieder aus dem Ort hinaus nach Goppertshofen. Hier schon wieder ein Kircherl


Auf einer ruhigen Landstraße weiter nach Pellheim. Hier war die Kirche geöffnet, sodass man sie auch von Innen anschauen konnte. Die Dorfstraße entlang, diese macht dann nach einem Stück eine 90 Grad Kurve nach Süden. Hier ist dann auch die Hälfte des Weges zurück gelegt.


Die Straße führt dann direkt in den nächsten Ort, Pullhausen. Da hat es aber keine Kirche zum Fotografiern gegeben. Auf dem Weg Im Lehmfeld, mehr ein Feldweg, kommt man zu einer tiefen Grube mitten der Äcker die offenbar zu der nahe gelegenen Ziegellei gehört. Da kommt auch wieder das Windradl ins Blickfeld.


Weiter auf dem Feldweg und dann auf einer Nebenstraße kommt man nach Webling. Da gibt es wieder ein kleines, auf einem Hügel gelegenes Kircherl. Das Straßerl mündet dann in eine stark befahrene Straße. Zwischen dieser Straße und dem Bahngleis führt aber ein extra Fuß- und Radweg entlang. 


Vorbei an Steinkirchen mit einem steinernen Kircherl kommt man zur Freisinger Straße, die wir ja schon vom Hinweg kennen und da sind es dann nur noch wenige Schritte bis zur Haltestelle Dachau Stadt. Falls einem die Wartezeit zu lang ist, der kann auch über die Freisinger Straße stadteinwärts weiter gehen und dann auf der Martin-Huber-Straße den Weg zu Bahnhof Dachau nehmen, wo sich alle 20 Minuten eine Fahrgelegenheit zurück nach München bietet. Wie immer fleißig den Fotoapparat benutzt um alles Wichtige und Sehenswerte von unterwegs fest zu halten und einen Einblick in die Strecke zu geben.

Rund ums Dachauer Windradl

Und zur Orientierung einen Plan der Strecke wie gewohnt gibt es auch.




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