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Penzberger Rundweg oder auf den Spuren des Blauen Reiters

Endlich wieder Sonnenschein und dazu erträgliche Temperaturen. Das muss genutzt werden! Mit der Werdenfelsbahn ging es ins Voralpenland nach Penzberg. Vom Bahnhof erst mal ins das Stadtzentrum. Am Rathaus vorbei und vorbei an der Kirche und dem Krankenhaus. Dann immer gerade aus nach Westen auf der aufgelassenen Bahntrasse. 




Hier geht es immer schnurgerade aus bis der Weg an einem Bahnübergang endet. Durch Nebenstraßen zur Straße Kapellenwiese. 


Warum der Weg so heißt erschließt sich nach wenigen Metern. Denn rechts auf dem Hügel steht eine kleine Kirche. Da führt auch der Weg vorbei zum Gut Hub. Am Huber See und dem Stangenweiher entlang geht es zur Bahnstrecke nach München. 



Über die Gleise hinüber und gleich entlang der Gleise nach Süden. Bei dem Sendemast verlassen wir den Weg und biegen nach rechts in den Wald hinein ab. Immer auf diesem Waldweg bleiben, so gelangt man dann zur Brücke über die Autobahn. Wenige Schritte und ein Wegkreuz mit einer schattigen Bank lädt zu einer Rast ein. Am Horizont im Süden sieht man schon die Kirche in Antdorf. Auf der kleinen Straße immer direkt darauf zu. In die Dorfmitte zur Kirche und dann wieder zurück auf die Hauptstraße die überquert man an der Straße nach Penzberg. Aber nicht auf dieser Straße sondern wenige Meter südlich führt ein kleiner Weg aus dem Dorf hinaus. 


An der Abzweigung nach links und auf dem Gras bewachsenen Weg bergauf zur Mariengrotte auf halber Höhe. Weiter Bergauf ein Gedenkstein und eine Kirchenglocke unter einem Dach. Von dort sieht man schon das Dach des Kirchturmes von Frauenrain. Hinunter in die Talsenke und bei der Kirche dann nach links. Wenige Meter weiter geht rechts eine Feldstraße ab und führt immer leicht bergan. Von da oben kann man sogar den Starnberger See am Horizont im Norden sehen. Am Waldrand entlang vorbei an dem Berghof geht es in den Wald hinein und auf einer kurvigen Straße bergab. An der Autobahn angekommen führt die Straße neben der Autobahn vorbei an einem Kieswerk und links unter der Autobahn hindurch. Oberhalb der Bundesstraße führt der Weg weiter bis zu eine Brücke über die Bundesstraße. 


Da hinüber und man ist schon in Sindelsdorf. Auf dem Kirchweg zur dortigen Kirche. Vorher schon die erste Tafel zum Sindelsdorfer Malerweg, Dieser Rundweg erinnert an die Maler des "Blauen Reiters" zu denen u.a. Franz Marc gehörte und die in Sindelsdorf einige bekannte Gemälde geschaffen haben. 


Bei der Kirche erinnern einige Informationstafel an die Künstler und auch an die Bajuwaren von denen eine umfangreicher Friedhof mit zahlreichen Fundstücken bei der Bundesstraße entdeckt wurde. Von hier geht es nach Norden immer gerade aus über die Bundesstraße hinüber und dann auf einer kleinen Betonstraße immer leicht bergauf. An dem Bauernhof vorbei und dann nach rechts. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick nach Süden auf die Berge 





Da geht es dann am Waldrand entlang nach Riedern. Von da oben kann man sogar den Kochel- und Walchensee erahnen und auch das Kloster in Benediktbeuern kann man erkennen. Nach Riedern geht es bergab hinunter zur Staatsstraße. Hier geht es nach links auf einem separaten Fußweg immer an der Straße entlang.



Bald ist das Ortsschild von Penzberg erreicht un dann immer gerade aus bis zu dem Bahnübergang. Da ist dann auch gleich der Bahnhof von Penzberg erreicht. Bis zur Abfahrt des Zuges nach München noch reichlich Zeit um auf einer Bank unter schattigen Bäumen den Rücken etwas Erholung zu bieten.


Natürlich hatte ich auch wieder meinen Fotoapparat dabei um all die sehenswerten Bauwerke und die herrliche Landschaft mit ihren zahlreichen Aus- und Einblicken im Bild fest zu halten. Dazu gibt es wieder ein GOOGLE+ ALBUM..

Und für diejenigen die wissen wollen wo ich genau unterwegs war wieder ein Karte der Strecke:

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