Direkt zum Hauptbereich

Erdweg nach Sulzemoos und wieder zurück.

oder auf den Spuren vom Räuber Mathias Kneißl, der da in der Gegend geboren wurde und in der Schachermühle bei Sulzemoos gelebt hat. Sogar in Wikipedia hat er einen Eintrag bekommen.


Anreise mit der Ludwig-Thoma-Bahn, diesmal bis Erdweg. Vom Bahnhof erst mal in die Ortsmitte von Erdweg. Vorbei an dem stattlichen Gasthaus ging es nach Walkertshofen. Ein schöner Rad- und Fußweg neben der Straße führt dort hin. Einen kleinen Umweg zu der Kirche und dann nach Süden aus dem Dorf heraus. 


Mal gerade aus mal nach rechts und wieder links geht es auf Feldwegen zwischen Feldern und Wiesen dahin. Kurz vor der Staatsstraße nach rechts auf einen bewachsenen Weg eingebogen. Oben am Hügel angekommen ein kurzes Stück auf der Straße und an der Kreuzung gerade aus am Waldrand entlang. Denn statt entlang der Straße führt ein Waldweg in Hörweite der Straße mitten durch den Wald. Dann nach links und noch etwas durch den Wald bis zum Waldrand. Von hier geht es gerade nach Bogenried.


Auf der Straße weiter nach Süden und in einen Feldweg gerade aus weiter. Da sieht man dann schon Sulzemoos. Das heutige Ziel und gleichzeitig Wendepunkt der heuten Wanderung.


Auf der Hauptstraße in die Mitte von Sulzemoos zur Kirche und dem Schloss. Wie ich jetzt bei Wikipedia gesehen habe hätte ich um das Schloss rum gehen sollen um die schönere Seite zu sehen. Den weg wieder zurück und dann nach Norden auf der Eichenstraße aus dem Ort heraus. Hier führt dann der Feldweg an der Kläranlage vorbei und dann links auf den Waldrand zu. An diesem Weiher stand einst die Schachermühle wo der Räuber Kneißl gewohnt hat. Keine Spur mehr davon zu sehen, weil im 19. Jahrhundert der Bach verlegt wurde und die Mühle verkauft und abgebrochen wurde.


Der weitere Weg ist dann kaum mehr zu erkennen. bei einer verbogenen Schranke geht es in den Wald hinein. In der Karte vom Vermessungsamt ist kein Weg eingezeichnet. Aber in Openstreetmap und mit einem Luftbild zur Orientierung habe ich dann aus dem Wald heraus gefunden. An einem Platz wo altes Bauzeug rumliegt geht es wieder in den Wald hinein und kurvenreich bis zum Waldrand. Dort entlang und an der Kreuzung gerade aus wieder unter die Bäume hinein. Sobald ein besserer Weg kreuzt diesen nach links Richtung Straße einbiegen. Über die Straße drüber und bei dem allein stehenden Haus wieder auf den Feldweg weiter. Erst nach Norden und dann schräg auf den Waldrand zu halten. Da sieht man schon die ersten Häuser von Großberghofen. Nach soviel Wald, Wiesen und Felder freut man sich mal wieder auf bewohntes Gebiet zu kommen.


Am Museum vorbei und zur Dorfkirche. Von der Kirche auf einem Weg durch die Wiese hinauf zur Straße. Diese Straße führt uns dann wieder nach Erdweg zurück. Wo wir dann wieder beim Rathaus und dem Gasthaus auf die Hauptstraße kommen. Und diese führt uns wieder zum Bahnhof in Erdweg.


Trotz Ausbau zur S-Bahn verkehrt hier wie zu Lokalbahnzeiten nur alle 60 Minuten ein Zug. So hieß 


es gut 45 Minuten Wartezeit zu überbrücken. Sitzend im Wartehäuschen tat das den Beinen ganz gut. Zur Orientierung gibt es es wieder zahlreiche Fotos:

Erdweg - Sulzemoos - Erdweg

Und auch wieder ein Plan der Sdtrecke:


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Post von der KQV

Böse Hinterbliebene! Wer will nicht, dass um einen geweint wird. Gestern war Werbematerial von der KarstadtQuelleVersicherung im Briefkasten. Da gibt es noch andere Sparmöglichkeiten wie eine beigefügte Karte zeigt. In Nürnberg und Dresden ist's günstiger.

Traunstein - Surberg

Zum Oktoberfest ging es gestern nicht, Für die Auswärtigen sind nur vom Hauptbahnhof die Fußwege dahin auf dem Pflaster markiert. wie schon öfters ging es für mich in die andere Richtung hinauf zu Gleis 10 im Holzkirchner Bahnhof, wo schon der "Meridian" bereit stand. Ausgestiegen bin ich diesmal in Traunstein. Denn gestern sollte es nach Surberg gehen. 


In Traunstein erst einmal durch die Innenstadt vorbei an der Pfarrkirche und hinaus durch das Stadttor über die Traun hinüber.





Wenige Schritte nach der Brücke ist man dann schon in Surberg. Die Waginger Straße bergauf und oben grüßt einem schon ein Schild. Aber bis zu dem eigentlichen Dorf Surberg sind es schon noch einige Kilometer zu wandern. In Hufschlag unter der Bahn hindurch und dann bald nach rechts auf die Betonstraße. Dieser entlang bis dann rechts ein Wegweiser nach Jahn und Straß weist. Zuerst unter der Bahn hindurch und dann auf der kleinen Straße nach Westen über Straß und Oed. Rund herum Felder und Wiesen und …

Höllriegel-Park - ein vergessener Ort

Gestern, eher ein Spaziergang als eine Wanderung. Vom S-Bahnhof Höllriegelskreuth ging es über steile Treppen hinunter in das Isartal bei der Grünwalder Brücke. Vor einiger Zeit habe ich einen Zeitungsartikel über den vergessenen Park den dort unten ein Herr Höllriegel da in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt hat.


Das Gasthaus "Brückenwirt" gegenüber dem Zollhäusl an der Grünwalder Brücke kannte ich ja schon. Dass es sich hier um eine ehemaliges Gutshaus mit einem schönen Park handelt, war mir nicht bekannt. Von dem Park ist leider nicht mehr viel zu erkennen, denn im Laufe der Zeit sind da viele Bäume und Büsche auf dem Gelände gewachsen.




Das Gelände hat vor Kurzem die Gemeinde Pullach gekauft und den verschwundenen Park wieder ins Bewusstsein geholt. An den noch erhaltenen Relikten der Bauten im Parkgelände wurden Tafel mit Erläuterungen zu den einzelnen Objekten aufgestellt.







Leider führt nur ein matschigen Pfad durch das Gelände zu den einzelnen Relikten. Im Sommer …