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Flintsbach und Brannenburg


Gestern ging es mit dem Meridian nach Flintsbach. Vom Bahnhof erst mal in die Ortsmitte von Flintsbach. Dann Burg Falkenstein und zum Petersberg.


Gut, dass ich die Kirche auf dem Petersberg schon von Flintsbach aus fotografieren konnte. Weil bis da ganz oben hin bin ich nicht gekommen. Der Reihe nach. Von der Hauptstraße weg in Richtung der Berge. Am Waldrand geht es dann immer stetig bergauf. Der Weg führt direkt an der Burg Falkenstein vorbei. 


Nur ein kleiner Weg führt in die Burgruine hinein, mit dem Hinweis "Auf eigene Gefahr - Steinschlag" Also nur vorsichtig umgeschaut. Einen schönen Ausblick hatten die Herrschaften damals.


Zurück zum Hauptweg. Immer gach bergauf, das derschnauf ich doch nicht. Lästig ist ja, wenn man ständig von anderen Wanderern überholt wird. Aber tapfer weiter hinauf. Immer im Wald weiter wo es aufgrund der regnerischen Woche vorher arg feucht und klamm war. An einer Kapelle vorbei bis zu dem Punkte wo es links weiter zum Petersberg geht und rechts ein schlechter Weg bergab führt. Da ich sowieso hier runter musste habe ich mir den restlichen Aufstieg zum Petersberg gespart und bin hier gleich bergab weiter gegangen. Ziemlich Steil und steinig. Ausgerutscht bin ich auch ein paar mal und einmal sogar auf dem Hosenboden gelandet.


Vorbei an dem einsam gelegenen Bauernhof Wagnerberg weiter hinab ins Tal. Eigentlich sollte ich ja da bald aus dem Wald heraus kommen, aber das zog sich hin. Zu früh abgebogen! Nach einiger Zeit dann endlich den Waldrand erreicht. Eine kleine Rast eingelegt und am Wasserwerk vorbei zur Erlbacher Straße. Ein kurzes Stück entlang und dann links abgebogen. An der Brücke in die Biberstraße hinein. Vorbei an einem Steinbruch gelangt man zu einigen Verkaufsbuden und man sieht schon die Höhlen der Eremiten die da mal gehaust haben. Die Treppe hinauf und man steht vor der Kirche Maria Magdalena mit einem ungewöhlich angelegten Kreuzweg. 






Durch das offene Tor hindurch und man befindet sich auf einem schmalen Waldweg hoch über dem Talgrund. Hin und wieder ergibt sich ein schöner Ausblick zwischen den Bäumen bevor es abwärts geht zur Sudelfeldstraße. Hier gleich einige interessante Gebäude und hin zur Christkönigkirche.


An der Kirche vorbei zum Kirchbach. Da ein Stück entlang bis zur Mühlenstraße. Diese Straße führt dann direkt in die Ortsmitte von Brannenburg hinein. Um die Kirche rum und versucht ein paar Blicke auf das Schloss zu erhaschen. Da sich das Schloss in Privatbesitz befindet versperrt ein Tor leider den Zugang.


Von hier aus sollte es eigentlich zum Bahnhof Brannenburg gehen. 


Da ich den nächsten Zug eh nicht erreicht hätte und es auch noch nicht so spät war habe ich gleich noch eine Sehenswürdigkeit dran gehängt. Vorbei an den 14 Stationen eines Kreuzwegs geht es gemächlich bergauf bis der Wald endet und man die Wallfahrtskirche auf dem Schwarzlack sieht. Dort oben gibt es auch ein Gasthaus.


Nun geht es den gleichen Weg wieder hinunter und entlang der Bahnhofstraße zum Bahnhof Brannenburg, denn nun ist es an der Zeit an die Heimfahrt zu denken. Von Brannenburg ist man ja schnell in Rosenheim und eine halbe Stunde später ist man schon am Münchner Ostbahnhof. Nach der anstrengenden Bergbesteigung gab es dann noch viele Sachen zu sehen und deshalb auch wieder reichlich Fotos von unterwegs.

Flintsbach - Brannenburg

Und dazu auch einen Plan der gewanderten Strecke:


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