Direkt zum Hauptbereich

Freising - Zolling - Freising

Was nimmt man nicht alles auf sich um in den Landkreiskarten eine Gemeinde als "erwandert" zu markieren. Und wenn sie dazu noch weit ab der nächsten S-Bahn-Station liegt. Am Donnerstag so eine Wanderung unternommen. Mit der S-Bahn ging es nach Freising. Vom Bahnhof wahlweise linksrum mit der Buslinie 620 oder etwas kürzer rechtsrum mit der Buslinie 621 zur Haltestelle Moltkestraße. Von der Haltestelle ein kurzes Stück die Wiesenthalstraße entlang und beim Kinderspielplatz am Waldrand auf einem Waldweg rechts bergauf. Oben beim Hauptweg angekommen gegenüber auf einem Waldweg weiter nach Norden. Nach dem Waldrand ein Stück durch Felder und dann hinunter zu der Kapelle in Xaverienthal.


Hier eine Rast eingelegt. Dann weiter auf dem Straßerl kurz vor dem Bach nach links auf den Feldweg abbiegen. Da geht es dann rechts bergauf und nach links nach Piesing.

Vor dem Aufstieg ommt man ganz nach an der Kirche von Altenhausen vorbei, Diese Kirche werden wir auf dem Rückweg dann näher anschauen.

An Edenhofen vorbei weiter und an der nächsten Querstraße gerade aus am Waldrand entlang und dann in den Wald hindurch 

Der Weg endet dann an einer Straße die in einer Kurve hinunter zur Bundesstraße in Erlau führt. Auf der Bundesstraße, leider nicht immer mit einem separaten Fuß- und Radweg nach Norden und über die Amper hinüber. 

Ein kurzes Stück weiter führt die Bundesstraße über den Amperkanal hinweg. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Kanal abwärts bis zur Straßenbrücke über den Kanal. Da sind wir dann schon in der Ortsmitte von Zolling mit der Kirche, der Schule und dem Rathaus.

Von dort wieder zur Bundesstraße, die wir überqueren und der Straße neben dem Kanal nach Oberzolling folgen. Denn da hat es noch ein Kircherl zum anschauen. Hier geht es über den Kanal und nach links die Straße und dem Kanaldamm entlang und da nun wieder nach rechts entlang der Bundesstraße nach Süden. Auf der Bundesstraße dann wieder nach Erlau.

Gleich am Ortsanfang nach links weg von der Bundesstraße und dem Feldweg entlang dem Waldrand gefolgt. Der Weg führte dann in einer Kurve bergauf wo man noch mal einen Blick auf Zolling unten im Tal werfen kann. 


Die Anhöhe erklommen und dann schnurgerade aus nach Süden nach Zurnhausen. Da nach links und der schönen Birkenallee gefolgt. Dann nach rechts nach Jaibling. Hier halten wir uns dann weiter rechts dem Wegweiser nach Freising folgend.

Auf dem Hügel angekommen geht es weiter gerade aus nach Altenhausen wo wir nun direkt an der Kirche vorbei kommen, die wir auf dem Hinweg nach Zolling schon mal gesehen haben.


Altenhausen ist das letzte Dorf bevor man nach Freising gelangt. Aber zuerst mal wieder bergan. Von da oben kann man dann den Münchner Flughafen sehen. Weiter die Straße entlang oder etwas kürzer dem Altenhauser Fußweg folgend gelang man nach Freising Neustift mit der imposanten Kirche und dem dazugehörigen Kloster, das aber jetzt als Landratsamt genutzt wird. Von hier könnten wir den Bus zum Bahnhof nehmen.

Habe mich aber entschlossen auf der anderen Seite des Landratsamtes der Hauptstraße zu folgen die dann gerade aus zum Freisinger Bahnhof führt. War dann schon eine Wohltat in die S-Bahn zu steigen und sich auf einem Sitzplatz zu erholen. Fotos sind bei dieser langen Strecke auch wieder einige zusammen gekommen, die es in meinem Google+ Album zu sehen gibt. 

Und zur Orientierung auch wieder ein Plan der zurück gelegten Strecke:




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rundwanderung Geltendorf - Kaltenberg

Ziel meiner gestrigen Wanderung war das Schloss Kaltenberg, bekannt durch die dort im Sommer aufgeführten Ritterturniere und bekannt auch durch das dort von Prinz Luitpold von Bayern gebraute Bier. Mit der S-Bahn ging es nach Geltendorf. Vom Bahnhof ein Stück die Bahnhofstraße lang und dann links in den Heuweg eingebogen. Durch Wälder, Wiesen und Felder ging dann immer der Eisenbahn entlang nach Kaltenberg. Die Bayerische Regionalbahn hat in Kaltenberg keinen Halt,  obwohl man noch Reste des dortigen Bahnhofes findet. Weiter durch den Ort und nauf auf den Schloßberg. Wegen dem vielen Wald sieht man das Schloss erst, wenn man davor steht. Neben dem Schloss finden sich einige Nebengebäude und die Staffage mit der Arena des Ritterturniers. Der Rückweg führte dann an der Staatsstraße entlang zum eigentlichen Dorf Geltendorf mit Kirche, Gasthaus, Maibaum und stattlichen Bauernhöfen. So wie man sich hallt ein bayerisches Bauerndorf vorstellt. Dann auf der Bahnhofstraße 2 Kilometer zum Bahn…

Ottenhofen - Pastetten - Forstern - Forstinning

Gestern wieder mal unterwegs gewesen. Im Landkreis Erding noch einige Gemeinde die ich noch nicht durchwandert habe. So ging es mit der S-Bahn nach Ottenhofen. Im Ort gleich mal zur Kirche gegangen und von dort aus dem Ort heraus auf einer ruhigen Landstraße nach Unterschwillbach. Weiter an Taging vorbei nach Zellern.

Hinter Zellern über die Autobahn A94 drüber die ja hier noch im Nirgendwo endet. Auf der anderen Seite führt die Straße dann direkt nach Pastetten. Eine kleine Rast am Dorfweiher und vorbei an der Kirche. Bei der Kapelle dann gerade aus in die Schulstraße eingebogen. 

Vorbei an der Schule und dem Rathaus bis nach Reithofen wo die Straße dann auf die Staatsstraße trifft. Da entlang neben der Straße durch eine etwas langweilige Gegend (Gewerbegebiet) nach Forstern. Hier dann Richtung München abgebogen. Entlang der Kreisstraße durch die Felder über Karlsdorf bis die Straße auf die Bundesstraße 12 Richtung Mühldorf trifft. Unten durch und schon ist man in Salzburg. Hat aber…

Trambahn durch den Englischen Garten

Schon 1905 wurde ein Trambahnring in München geplant. Dabei sollte die Tram auch den Englischen Garten durchqueren. Schon damals konnte keine Einigung mit dem Staat Bayern als Eigentümer des Englischen Gartens gefunden werden. Im Jahr 1926 wurde das erste Teilstück dieses Rings eröffnet. Es führte vom Rotkreuzplatz zum Nikolaiplatz (hier sind sogar noch Reste der Schleife in der Strasse zu sehen) in Schwabing von dort sollte die Strecke dann weitergeführt werden. Im Westen wurde dann durch die Donnersberger Strasse und über die Donnersberger Brücke, dem Messegelände zum Harras weitergebaut. Das war es dann, der Nikolaiplatz war bis zur Einstellung dieser Linie 22 der östliche Endpunkt. Die Linie 22 wurde in den 60iger Jahren ein Opfer des autogerechten Ausbaus Münchens. Die Donnersberger Brücke wurde damals als Teil des Mittleren Rings autobahnmäßig ausgebaut. Da war kein Platz mehr für die Tram. Nach der "Machtergreifung" wurde das Projekt eingestellt, da die damaligen Mach…