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Pollingsried

Sommer ist vorbei, aber gestern ein schöner Herbsttag. Mit der Werdenfelsbahn bis nach Seeshaupt. Der BAhnhof liegt ja etwas vom Dorfkern entfernt, aber für diese Wanderung ein Vorteil. Vom Bahnhof nach Süden und über die Bahngleise hinüber. Auf der anderen Seite dann gleich in die Straße "Unterer Flurweg" eingebogen und dieser Straße gefolgt. Vorbei am Parkplatz am Grundwassersee vorbei und dann oberhalb der Hangkante entlang.



Auf dem Hauptweg ein Tor um das man aber auf der rechten Seite herum gehen kann und etwas durch das Gelände der Kiesgrube und dann wieder ein Tor. Auch hier kann man rumgehen und weiter auf dem Weg. Immer durch den schattigen Wald und bald kann man rechts zwischen den Bäumen den Frechensee sehen. Hier ein Stück am Ufer entlang.




Dann durch den Wald führt der Weg dann vom See weg nach Süden.Eine Kurve und dann zweigt rechts eine Forststraße ab auf der es dann weiter geht. Lichter Wald und doch bald eine Ende und man ist an der Wegkreuzung unterhalb von Ellmann einem Bauerhof. Hier eine Bank ideal für die erste Rast.



Links am Waldrand entlang und dann nach rechts weiter dem Waldrand gefolgt. Rechts Wiesen die dann in den Wald übergehen und weiter dem Weg entlang. Gut einen Kilometer weiter durch den Wald bis auf der linken Seite ein Weg in einem spitzen Winkel abzweigt und durch den Wald bergauf führt. Am Ende des Weges Pollingsried, eine Wüstung von der nur noch die Kapelle übrig ist. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung hatte mich auf die Idee einer Wanderung dorthin gebracht. Ausführliche Informationen über diesen verschwundenen Ort und seine mysteriösen Geschichten drum herum gibt es auf dieser Internetseite zu erfahren.





Den Weg dann wieder zurück und an der Stelle wo der weg abgeht weiter nach Süden in der bisherigen Richtung. Bald endet der Wald und rechts liegt der Einödhof Tradfranz. Da vorbei und noch ein kurzes Waldstück und dann nach rechts auf die Teerstraße hinauf nach Eichendorf eingebogen. Durch das kleine Dorf hindurch und auf der anderen Seite leicht bergab hinunter zur Einmündung in die Kreissstraße.



Hier nach rechts, leider kein Fußweg, also auf den Autoverkehr achten geht es auch noch ein Stück durch den Wald. Eine Linkskurve und gleich am Waldrand links ein Feldweg unter mächtigen Bäumen. Dieser Weg führt nach Hohenberg, besteht aus einigen Häusern, einer Kapelle und einem Ausflugs-Gasthof mit Biergarten.



Wieder vor zur Kreisstraße und genau gegenüber ein Feldweg der unter mächtigen Bäumen entlang führt. Am Ende des Weges nach rechts am Waldrand entlang und voraus die beiden Bauernhöfe, die man bereits auf dem Hinweg sehen konnte.




Der Weg führt dann an die Stelle wo die Bank steht auf der wir auf dem Hinweg eine Rast eingelegt hatten. Von rechts ging es ja von Seeshaupt her. Diesmal aber gerade aus an Ellmann vorbei und wieder mitten in den Wald. Immer auf dem Weg bleiben der durch den lichten Wald in mancher Kurve hindurch führt.




Der Weg endet dann an der bekannten Kreisstraße von wo es lt. Wegweiser noch 1 Kilometer bis zum Bahnhof von Seeshaupt ist. Die Straße hat auch bald auf der rechten Seite einen Gehweg. So kommt man gut voran und über den Bahnübergang und dann nach links auf den Bahnsteig  von Gleis 1 hinauf. Ist aber der falsche Bahnsteig wie ein Blick auf den Fahrplan zeigt. Schnell noch durch die Unterführung und hinauf zu Gleis 2 wo nicht nur die Züge aus München ankommen sondern auch in Richtung München abfahren.



Einige Minuten noch und dann kam auch schon der Zug nach München an. Die schnellen Schritte auf dem letzten Wegstück haben sich gelohnt, weil sonst erst wieder in einer Stunde ein Zug abgefahren wäre.

Diese Wanderung abseits der Wege und hauptsächlich durch den Wald. Hin und wieder ein kleines Dorf oder ein Einödhof. Erst schon etwas einsam aber dann doch hin und wieder andere Wanderer getroffen. Und in Pollingsried auch keine unheimlichen Begegnungen, lag wohl an der Tageszeit. Nachts mag es da im Wald ja schon etwas unheimlich sein. Natürlich wieder den Fotoapparat dabei gehabt und einige Fotos gemacht die es wieder in einem FOTOALBUM zu sehen gibt.

Und zur Orientierung auch wieder eine Karte der gewanderten Strecke:

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